Nach seinem Zusammenspiel mit Pete York in 2013 ist der weltberühmte Schlagzeuger Ian Paice zum zweiten Mal bei Drums’n’Percussion Paderborn dabei.

Zu Beginn des Konzerts am 16.10.2020 wurden Chester Thompson und Leland Sklar aus den USA über eine Webkonferenz zugeschaltet. Beide Musiker wären unter anderen Umständen nach Paderborn gekommen und konnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht anreisen. Nach einer ersten Solo-Performance von Ian Paice hatte das Publikum die Gelegenheit Fragen an ihn zu stellen, die er unterhaltsam beantwortete. So erfuhren die Zuschauer über die Entstehung des Sounds von Deep Purple, von seiner Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, seiner Bewunderung für Ringo Starr und seine “weirdest situation playing a gig”. Die Frage nach seinem schnellen Spiel des Intros von Fireball blieb ebensowenig unbeantwortet wie Erläuterungen zum Drumsolo in The Mule.

Playing for yourself is good, but you have to communicate, play with other people for an audience. Dieses Gefühl brachte der Rockschlagzeuger eindrucksvoll dem dankbaren Publikum entgegen.

Der Brite erzählte wie er sich entwickelte, ohne jemals Schlagzeugunterricht erhalten zu haben. Ian Paice zeigte Ausschnitte seines Könnens mit Rhythmusbeispielen aus verschiedenen Musikären und Genres die Einfluss auf sein Schlagspiel nahmen.

Spontan holte er Zacky auf die Bühne, um mit ihm ein Vierhandspiel zu performen. Dem musikalischen Fachpublikum gab er mit auf dem Weg: just have fun. Um das zu unterstreichen, setzte er sich mit einer Snaredrum vor das Auditorium, spielte einfach und effektiv. Mit druckvollen Soundbeispielen auf seinem eigenen Drumset verabschiedete er sich unter dem begeisterten Applaus des Publikums.

Wie Ian sagte, reicht ein kleiner Funke, der die Energie und Emotion für etwas Großes auslösen kann.
Danke Ian, für diesen Abend.

 

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